18. Juni 2026
Wenn ältere Menschen ihren Alltag nicht mehr vollständig allein bewältigen können, stehen Angehörige häufig vor einer schwierigen Entscheidung. Einerseits besteht der Wunsch, den vertrauten Lebensmittelpunkt zu erhalten. Andererseits wächst der Unterstützungsbedarf im Alltag stetig.
Eine Seniorenbetreuung zu Hause kann in dieser Situation eine passende Lösung sein. Sie trägt dazu bei, den Alltag zu erleichtern, die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und Angehörige spürbar zu entlasten. Dieser Ratgeber erklärt, welche Betreuungsmöglichkeiten es gibt, welche Aufgaben übernommen werden können und worauf Familien bei der Organisation achten sollten.
Unter einer Seniorenbetreuung zu Hause versteht man die Unterstützung älterer Menschen im häuslichen Umfeld. Ziel ist es, den Alltag sicher und möglichst selbstständig zu gestalten sowie die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden zu erhalten.
Je nach persönlichem Bedarf kann die Betreuung stundenweise erfolgen oder im Rahmen einer Betreuung in häuslicher Gemeinschaft organisiert werden. Dabei lebt die Betreuungsperson im Haushalt der betreuten Person und unterstützt sie im Alltag.
Der häufig verwendete Begriff „24-Stunden-Pflege“ ist dabei missverständlich. Tatsächlich steht keine Betreuungskraft rund um die Uhr zur Verfügung. Auch bei einer Betreuung in häuslicher Gemeinschaft gelten selbstverständlich die gesetzlichen Arbeitszeit- und Ruhezeitregelungen.
Welche Unterstützung sinnvoll ist, richtet sich immer nach der individuellen Lebenssituation.
Typische Aufgaben einer Betreuungskraft sind beispielsweise:
Die Betreuung kann wesentlich dazu beitragen, Einsamkeit vorzubeugen, Sicherheit zu vermitteln und den Alltag angenehm zu gestalten.
Ebenso wichtig ist die Abgrenzung zwischen Betreuung und professioneller Pflege.
Betreuungskräfte dürfen keine medizinische Behandlungspflege übernehmen. Dazu zählen beispielsweise:
Diese Leistungen dürfen ausschließlich entsprechend qualifizierte Pflegefachkräfte oder zugelassene ambulante Pflegedienste erbringen.
Die Kosten hängen unter anderem vom individuellen Unterstützungsbedarf, dem gewünschten Betreuungsumfang und den organisatorischen Rahmenbedingungen ab.
In vielen Fällen beginnen die monatlichen Kosten bei etwa 2.300 Euro und können je nach Leistungsumfang entsprechend höher ausfallen.
Zur Finanzierung können – abhängig von der persönlichen Situation – verschiedene Leistungen der Pflegeversicherung beitragen, beispielsweise:
In der Regel verbleibt dennoch ein Eigenanteil.
Die Organisation einer Betreuung im häuslichen Umfeld wirft häufig zahlreiche Fragen auf. Neben der Auswahl einer geeigneten Betreuungslösung spielen auch Finanzierung, rechtliche Rahmenbedingungen und die Abstimmung mit bestehenden Pflegeleistungen eine wichtige Rolle.
Eine frühzeitige Beratung hilft dabei, den individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln und verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen. So lässt sich eine Betreuung finden, die sowohl zu den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person als auch zur Situation der Angehörigen passt.
rundumbetreuung24 begleitet Familien bei der Planung einer häuslichen Betreuung und berät zu den verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten.
Gemeinsam wird die persönliche Situation analysiert und geprüft, welche Form der Unterstützung sinnvoll sein kann. Auf Wunsch vermittelt rundumbetreuung24 den Kontakt zu geeigneten Kooperationspartnern, die die gewünschte Betreuung im häuslichen Umfeld übernehmen.
Die eigentlichen Betreuungsleistungen werden von den jeweiligen Kooperationspartnern erbracht. rundumbetreuung24 steht Familien dabei als persönlicher Ansprechpartner während des Entscheidungs- und Vermittlungsprozesses zur Seite.
Rundumbetreuung24
Barbara Coudoux
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